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UNTERSTÜTZTE KOMMUNIKATION UK

Im internationalen Sprachgebrauch wird für ->Unterstützte Kommunikation (UK) die Bezeichnung Augmentative and Alternative Communication (AAC) verwendet. Übersetzt wird dies mit „ergänzende und alternative Kommunikationsmittel“ (Tetzchner, Martinsen, 2000, S.17, vgl. Lage, 2006, S.59). Alternativ heißt hier, dass den Menschen, die über keine, sehr wenig oder unverständliche Lautsprache verfügen, ein alternatives Mittel zur Kommunikation angeboten wird. Hierbei handelt es sich um Systeme wie Gebärden, Symbolsammlungen, Schrift und verschiedenste technische Hilfsmittel, beginnend mit sogenannten „Tastern“ bis hin zu komplexen Geräten mit Sprachausgabe, sogenannte „Talker“ (Wilken, 2006, S.3).

Unter ergänzender Kommunikation werden Hilfsmittel verstanden, die zum Beispiel Kindern mit einer stark verzögerten Sprachentwicklung helfen den Zeitraum zu überbrücken, bis eine Lautsprache vorhanden ist. Hierunter fallen auch Systeme, die zur Lautsprache begleitend eingesetzt werden, wie zum Beispiel „Lautsprachlich begleitende Gebärden“ oder das „Phonem bestimmtes Manual System“ (Wilken, 2006, S.3).

Weiterhin gehört auch die basale Kommunikation mittels Atmung, Körperspannung und -haltung, sowie mittels Körpertemperatur zur UK. Auch die gezielten körpereigenen Kommunikationsformen über Blick, Mimik und Gestik sind Formen der Unterstützten Kommunikation (Kristen, 2005, S.39). Zusammengefasst werden diese Hilfsmittel als therapeutische und pädagogische Maßnahmen, „die Personen ohne oder mit erheblich eingeschränkter Lautsprache zur Verständigung angeboten werden“ (Wilken, 2006, S.3).

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