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Kernprodukte

Kommunikationshilfen

Unter Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich versteht man allgemein sämtliche Prozesse, die dem Austausch von Nachrichten oder Informationen dienen. Dazu zählen, neben der Laut- und Schriftsprache auch Symbole, Bilder, Gestik oder Mimik.

Bei Funktionseinschränkungen im Bereich der Lautsprache und/oder der Motorik oder Wahrnehmung, können geeignete Hilfsmittel diese (ganz oder teilweise) ausgleichen. Kommunikationshilfen sollen die lautsprachlichen und/oder schriftsprachlichen Fähigkeiten unterstützen bzw. ermöglichen.

Wir unterteilen die Kommunikationshilfen in die Bereiche:

  • Kommunikationsanbahnung / Kommunikationsförderung
  • Kommunikationshilfen mit Symboleingabe
  • Kommunikationshilfen mit Schrifteingabe
  • Kommunikationshilfen mit Symbol- und Schrifteingabe

Die Komplexität und auch die Ansteuerungsmethoden dieser Geräte können, je nach kognitiven und motorischen Fähigkeiten des Benutzers, ganz unterschiedlich sein. So findet man hier einfache Kommunikationshilfen mit nur wenigen Mitteilungsmöglichkeiten bis hin zu komplexeren Einzelwortstrategien mit Grammatikfunktionen oder auch rein schriftbasierte Geräte. Die Ansteuerung erfolgt über die Hand oder über Taster, Mausersatz oder Augensteuerung.

Augensteuerung

Eine Augensteuerung (oder auch Blicksteuerung oder EyeGaze System) erkennt die Augen und die Blickrichtung der Augen (Eye Tracking) und ermöglicht so eine gezielte Auswahl von Objekten auf dem Bildschirm. Somit kann eine Kommunikationshilfe oder ein PC nur über die Bewegung der Augen bedient werden.
Augensteuerungen sind daher für Menschen mit umfassenden motorischen Beeinträchtigungen wie ICP, Querschnittslähmung, Locked-In Syndrom, ALS oder das RETT Syndrom geeignet. Die Einsatzgebiete sind dabei sehr unterschiedlich, wobei das Alter und die kognitiven Fähigkeiten des Nutzers hier keine Rolle spielen sollte, wenn eine Augensteuerung in Betracht gezogen wird.

Ein kognitiv nicht eingeschränkter ALS Patient, der kommunizieren, lesen und schreiben kann, wird von einer Augensteuerung genauso profitieren, wie Kinder, die überhaupt erst einmal lernen müssen, was Kommunikation bedeutet und wie diese funktioniert.

In der Vergangenheit wurden bestimmte kognitive und kommunikative Fähigkeiten als Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz einer Augensteuerung angesehen. Internationale UK-Experten und auch unser Beraterteam sind davon überzeugt, dass der Einsatz von Unterstützter Kommunikation so früh wie möglich erfolgen soll. Das gilt sowohl für Kinder als auch für Personen, die aufgrund von Unfall oder Erkrankung keine oder eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten mehr haben.

iPad / Tablet Computer

In Alltag, Schule oder Therapie sind viele Personen inzwischen mit der Nutzung eines iPads oder eines Android oder Windows Tablet Computers vertraut. Als Lernmedium oder auch als Kommunikationshilfe haben diese Konsumerprodukte sich einen festen Platz, vor allem im schulischen Bereich, gesichert.

Die meisten der hier aufgeführten Produkte sind für den Einsatz mit einem iPad bestimmt.

Im Bereich der Kommunikationshilfen bieten wir das VOICEpad in verschiedenen Ausführungen als Tablet-basierte Komplettlösung an.

Für den Einsatz als Lernmedium finden Sie hier zum Schutz der Geräte verschiedene Hüllen und Gehäuse sowie Halterungssysteme.
Um für einige spezielle APPs auch motorisch beeinträchtigten Nutzern einen Zugang zu dieser Technik zu ermöglichen, gibt es Adapter, die eine alternative Ansteuerung über Taster erlauben.

Computeransteuerung

Aufgrund von Einschränkungen in der Motorik und/oder Wahrnehmung, können die Standardtastatur oder Maus als Eingabemedium für einen Computer evtl. nicht, nicht mehr oder nicht mehr adäquat bedient werden. Ein breites Spektrum an entsprechenden Hilfsmitteln kann die Computerarbeit jedoch wieder effizienter oder gar erst möglich machen.

Im Bereich der Tastaturen wären das z.B. Einhandtastaturen für Links- oder Rechtshänder in vielen Ausfertigungen, Minitastaturen, Großfeldtastaturen oder Bildschirmtastaturen.

Bei den Mausersatzgeräten finden Sie ergonomische Mäuse, Joystickmäuse, Trackballs, Tastenmäuse oder auch recht spezielle Mäuse wie Mundmaus, Kopfmaus oder Augensteuerungen.

Eine Reihe von Softwareprogrammen kann hier noch weiter unterstützen. Sei es beim Erlernen der Kulturtechniken (Lernprogramme von Lifetool), beim Schreiben, Rechnen, Zeichnen (Multitext), bei Leseschwäche (ClaroRead) oder als weiteres Eingabemedium (Spracherkennung Dragon Naturally Speaking).

Eine Reihe von Lern- oder Kommunikationsprogrammen kann auch über einzelne oder mehrere Taster bedient werden, die dann ausgewählte Maus- oder Tastaturfunktionen übernehmen. In der Regel wird dafür ein spezieller Adapter benötigt, um die Taster an den Computer oder einen Tablet Computer anzuschließen. Bei vielen Kommunikationshilfen können die Taster direkt angeschlossen werden.

Software

Technische Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung sind in vielen Bereichen ohne entsprechende Software kaum vorstell- oder einsetzbar. Eine Kommunikationshilfe z.B. wäre ohne adäquate Software als Grundlage für die Vokabularoberfläche auch nur ein sehr spezieller Computer. Erst die geeignete Kommunikationssoftware mit dem geeigneten Vokabular macht aus dem Computer eine wirksame Kommunikationshilfe.

Manche Computeranpassungen werden erst in Kombination mit einer speziellen Software zu einem effektiven und sinnvollen Instrument. Und auch Umfeldkontrollen benötigen besondere Programme, um die Nutzeroberfläche den Bedürfnissen entsprechend zu gestalten.

Darüber hinaus gibt es eine Fülle an Programmen, die das Lernen oder die Therapie unterstützen können. Diese erstrecken sich von Ursache-Wirkungszusammenhängen, über Wahrnehmung / Koordination / Konzentration / Motorik bis hin zum Erlernen der Kulturtechniken. Das besondere an diesen Lern- und Therapierogrammen sind die vielfältigen Ansteuerungsmöglichkeiten: von Tastern über Maus- und Mausersatz bis hin zur Augensteuerung.

Im Bereich der Tastaturen wären das z.B. Einhandtastaturen für Links- oder Rechtshänder in vielen Ausfertigungen, Minitastaturen, Großfeldtastaturen oder Bildschirmtastaturen.

Bei den Mausersatzgeräten finden Sie ergonomische Mäuse, Joystickmäuse, Trackballs, Tastenmäuse oder auch recht spezielle Mäuse wie Mundmaus, Kopfmaus oder Augensteuerungen.

Eine Reihe von Softwareprogrammen kann hier noch weiter unterstützen. Sei es beim Erlernen der Kulturtechniken (Lernprogramme von Lifetool), beim Schreiben, Rechnen, Zeichnen (Multitext), bei Leseschwäche (ClaroRead) oder als weiteres Eingabemedium (Spracherkennung Dragon Naturally Speaking).

Eine Reihe von Lern- oder Kommunikationsprogrammen kann auch über einzelne oder mehrere Taster bedient werden, die dann ausgewählte Maus- oder Tastaturfunktionen übernehmen. In der Regel wird dafür ein spezieller Adapter benötigt, um die Taster an den Computer oder einen Tablet Computer anzuschließen. Bei vielen Kommunikationshilfen können die Taster direkt angeschlossen werden.

Umfeldkontrollen

Telefonieren, Licht oder den Fernseher ein- und ausschalten sind für die meisten Menschen selbstverständliche Alltagshandlungen. Liegen aber aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung umfassende motorische Einschränkungen vor, wird selbst der einfachste Knopfdruck zur Hürde.

Umfeldkontrollen finden genau bei diesen Menschen ihren Einsatz und geben den Nutzern ein Stück Selbständigkeit und Unabhängigkeit zurück. Diese Systeme lernen Infrarot oder Funkbefehle von anderen Fernbedienungen und können auf unterschiedliche Arten bedient werden. Sofern die Lautsprache vorhanden ist, können die Befehle über eine Sprachsteuerung eingegeben werden. Eine weitere häufige Ansteuerungsmöglichkeit besteht über Taster im Scanningverfahren. Aber auch Computer oder Tablet Computer mit ihren diversen Eingabemöglichkeiten können, mit den entsprechenden Komponenten ausgestattet, für die Umfeldkontrolle eingesetzt werden.

Neben den eigentlichen Umfeldsteuerungen (Sendern) finden Sie hier auch entsprechendes Zubehör wie Empfänger (Funksteckdosen, Infrarottelefone, uvm.) oder Halterungen.

Arbeits- und Alltagshilfen

Neben der Bedienung des Computers fallen bei der Büro- und Schreibtischarbeit auch verschiedene andere Arbeiten wie Telefonieren, Lochen oder Heften an. Für Personen mit motorischen Einschränkungen (z.B. einhändig arbeitende Personen), können diese Arbeitshandlungen den Arbeitsalltag erheblich erschweren. Sie finden hier aber auch Hilfsmittel, die der Arbeitsergonomie dienen, wie z.B. Unterarmauflagen.

Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen bei Demenz können einfache Alltagshandlungen oder Tagesabläufe nicht mehr oder nicht mehr zuverlässig durchgeführt werden, da z.B. die richtige Reihenfolge einer Handlung wie Kaffee kochen nicht mehr präsent ist. Auch der Verlust einer zeitlichen Orientierung geht mit dieser Erkrankung einher. Einfache Hilfen zur Visualisierung von Alltagshandlungen oder Tagesstruktur können helfen, sich bei Handlungsabläufen oder zeitlichen Abläufen besser zu orientieren.

Das Training von Gedächtnisleistung sowie angepasste und vereinfachte Alltagsgegenstände (wie z.B. eine Fernbedienung) können den Alltag für alle älteren Menschen unterstützen oder vereinfachen.

Lern- und Therapiehilfen

Vollkommen unabhängig von Alter, Kognition und Motorik setzen sich alle Menschen in ihrem Leben – ob nun bewusst oder unbewusst - mit Lernprozessen auseinander. Im heutigen Leben stehen jedem von uns vielfältige Medien und Möglichkeiten zur Verfügung, die uns beim Lernen unterstützen. Jedoch sind viele dieser Medien nicht auf die Vielfalt der potentiellen Nutzer angepasst, so dass z.B. Menschen mit motorischen oder visuellen Einschränkungen diese gar nicht adäquat nutzen können. Ähnliches gilt auch für die Umsetzung oder Unterstützung therapeutischer Maßnahmen.

Es gibt jedoch eine Reihe von Lern- und Therapiehilfen, die speziell für Menschen mit Einschränkungen in Motorik, Kognition oder Wahrnehmung entwickelt wurden und die diese Lücke teilweise schließen können. Das Lernspektrum ist dabei weit gefasst: von einfachen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen, über Zielsetzungen im Bereich Motorik, Wahrnehmung und Kognition bis hin zum Erlernen von Kulturtechniken.

Halterungssysteme

Für Rollstuhlfahrer, die eine Kommunikationshilfe besitzen, ist es in den meisten Fällen notwendig, die Kommunikationshilfe am Rollstuhl zu montieren. Zum einen, um das Hilfsmittel beim mobilen Einsatz ständig bei sich zu haben, aber auch, um eine möglichst optimale Ansteuerung zu gewährleisten. Dazu gibt es unterschiedliche Rollstuhlhalterungen, die an nahezu jeden Rollstuhl montiert werden können. Diese stabilen Halterungssysteme sind dafür ausgelegt auch schwerere Geräte, wie z.B. eine Augensteuerung, zuverlässig und dauerhaft zu tragen.

Aber auch für den nicht mobilen Einsatz gibt es verschiedene Halterungstypen. Bei einem festen Einsatzort (z.B. in der Schulklasse oder beim Arbeitsplatz) bietet sich eine Tischhalterung an. Wird die Kommunikationshilfe vorrangig im Bett genutzt, gibt es spezielle Rollständer, die flexibel einsetzbar sind. Damit ist beim der Nutzung einer Augensteuerung auch eine Über-Kopf-Bedienung möglich.

Da auch bei der Kommunikationsförderung mit einfachen Kommunikationshilfen oder bei der Bedienung über Taster die Positionierung enorm wichtig ist, gibt es für dafür auch besondere Halterungen oder Positionierungssysteme. Die ermöglichen eine fixe und stabile Position, was dem Nutzer die Ansteuerung erleichtern soll.

Im Bereich der Tablet Computer gibt es unterschiedliche Halterungstypen. Diese eignen sich für die unterschiedlichsten Einsatzorte von Tablets und prinzipiell auch für jeden Tablet Nutzer.

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